Die Autorin Mariana Leky liest aus „Was man von hier aus sehen kann“

Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen  2017
Freitag
11. Mai 2018
19 Uhr 30
Die Autorin Mariana Leky liest aus „Was man von hier aus sehen kann“
Dumont Verlag
Moderation Rainer Moritz
Kunstscheune Vaschvitz
Eintritt: 12 Euro

 

»Das ist ein wunderbares, kluges, amüsantes, tiefsinniges Buch.«
Manuela Reichart, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

 

 

Von der unbedingten Anwesenheitspflicht im eigenen Leben

Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman.
›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan …

Kritik:
»Es [ist] Mariana Leky gelungen, mit ›Was man von hier aus sehen kann‹ wohl eines der beglückendsten Bücher des Jahres zu schreiben. […] Auf jeder Seite sind mindestens drei Sätze, die man anstreichen, abschreiben oder jemandem vorlesen möchte.«
Judith Liere, STERN
»Schmerz und Tod und Liebe sind in diesem Buch eng miteinander verflochten.«
Jörg Magenau, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
Foto: © Franziska Hauser