Eine Schriftstellerehe: Veronika und Christoph Peters – Der geteilte Schreibtisch

Lesung und Gespräch
Sonntag, 12. April  2026

Veronika und Christoph Peters über ihre Schriftstellerehe und ihre neuen Bücher

Moderation: Anne Dore Krohn/ radio 3 Berlin

DER BUCHLADEN RÜGEN – Gingst
Das kleine Literaturhaus

17 Uhr

Einlaß ab 16.30 Uhr

15,- Euro

(c) Peter von Felbert

 

 

12.4.  Schreibtisch an Schreibtisch: Veronika und Christoph Peters über ihre Schriftstellerehe und ihre neuen Bücher
Moderation: Anne Dore Krohn / rbb
Seit vielen Jahren sind Veronika und Christoph Peters ein Paar. Beim Schreiben sitzen sie Tisch an Tisch, sie lesen ihre Texte gegenseitig Korrektur, sind in stetem Austausch über ihre Werke und blicken inzwischen auf bewegte Jahrzehnte zurück. Kennengelernt haben sie sich in einem Klosterbuchladen, in dem Veronika Peters arbeitete – damals war sie noch katholische Nonne. Die Geschichte hat sie in ihrem autofiktionalen Roman „Was in zwei Koffer passt“ verewigt.
Im Kleinen Literaturhaus auf Rügen sprechen Veronika und Christoph Peters über das gemeinsame Leben und Schreiben und über ihre neuen Bücher: „Entzug“, den autofiktionalen Roman von Christoph Peters über seine Alkoholsucht; und „Mehr Leben als geplant“ (erscheint Anfang Mai bei Rowohl), den Veronika Peters ihrem Mann zum 25. Hochzeitstag gewidmet hat.
„Der geteilte Schreibtisch“

Was bedeutet ein geteilter Schreibtisch, was ein geteiltes Leben als schreibendes Paar? Darüber unterhalten sich Veronika und Christoph Peters mit Anne Dore Krohn.

Es geht dabei natürlich auch um ihre jüngsten Bücher, aus denen sie vorlesen: um Veronika Peters‘ einfühlsamen biografischen Roman „Die Dame hinter dem Vorhang“ über die englische Dichterin Dame Edith Sitwell und ihr exzentrisches Leben und um Christoph Peters‘ autobiographischem Roman „Entzug“, der im Februar erscheinen wird.

Veronika Peters wuchs in Deutschland und Afrika auf. Ab 1987 lebte sie in einer Kommunität von Benediktinerinnen, davon ist ihr erster Roman „Was in zwei Koffer passt“ (2007) geprägt. Es folgten weitere Romane, zuletzt 2019 „Die Dame hinter dem Vorhang“ (2019).

Christoph Peters studierte bildende Kunst und zeichnet auch heute – aktuell vor allem Teeschalen – neben seinem Schreiben von Erzählprosa, Gedichten und Essays. Er wurde vielfach geehrt, u.a. mit dem Hölderlin-Preis und dem Wolfgang-Koeppen-Preis. 2020 erschien der „Dorfroman“, und im Februar 2026 kommt  sein neues Buch „Entzug“ heraus.